Cairn-Forschungsgesellschaft

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Neues zum Megalithgrab I von Würzburg

Neue FundePosted by K. Walter Haug Mon, November 02, 2009 20:06:28

Die gefaltete Mauerecke – megalithischer Baustil


Die staatliche Archäologie wartet auf datierbare Funde, um die längst überfällige Anerkennung megalithischer Cairns in Deutschland auszusprechen. Es braucht jedoch keine Grabfunde aus längst geplünderten Ganggräbern, um die These zu bestätigen, dass hier im deutschen Mittelgebirgsraum eine neue prähistorische Grabgattung gefunden wurde. Die architektonischen Beweise erfüllen dieselben wissenschaftlichen Anforderungen. Jeder bis jetzt entdeckte Grabgang ist eindeutig im megalithischer Bauweise errichtet, davon kann sich jeder einschlägig informierte Altertumskundler überzeugen.

Ein schönes architektonisches Detail gilt es hier zu besprechen, dass bis jetzt nur in und an Bauwerken versunkener Hochkulturen nachgewiesen werden konnte, aber auch am Portal des Ganggrabs auf dem Marsberg bei Randersacker festgestellt worden ist: die gefaltete Mauerecke.

Diese merkwürdige Verzahnung von trocken gesetztem Mauerwerk über Eck setzt voraus, dass grob behauene Steine nachträglich mit dem Meißel geglättet wurden, um eine gerade Innenecke zu erhalten.

Auf http://www.ancient-wisdom.co.uk/megalithicdatabase.htm Prehistoric Construction Techniques findet man die entsprechenden Beispiele.

Verschiedene Strukturen zeigen die Blöcke mit einem inneren Winkel zugeschnitten, als ob der Stein um die Ecke gefaltet wäre. Den Autoren fällt auf, dass die überstehenden Steine nur jeweils kurze Einschübe im Mauergefüge bilden, weshalb sich die Frage stellt, ob sie überhaupt eine Funktion hatten oder nur einen Baustil darstellen. Wenn dem so war, muss man allerdings von einer globalen Ausbreitung dieses Architekturstils ausgehen, und das in prähistorischen Zeiten.

Festzustellen sind diese gefalteten Ecken am Mauerwerk des Taltempels von Giseh.

Aber auch am Tempel von Luxor.

Ebenso an den Ruinen von Machu Pichu in Peru.

Das Portal des Megalithgrab Geise I auf dem Marsberg bei Würzburg zeigt nun genau dieselbe gefaltete Ecke an der linken Ausenseite.